Agrar, Der Rote Faden, Deal

Millionengeschenk an Agrar

Rechtsgutachten bleibt unter Verschluss

 

 

K e i n e   r e c h t l i c h e   G r u n d l a g e.

Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts haben die Feldkircher Stadtvertreter das allen Feldkircher*innen gehörende Gemeindegut (1750 Hektar!) der Agrargemeinschaft Altenstadt (“Agrar”) “geschenkt”. Dürfen’s das? Ein ganz normaler Pachtvertrag hätte gereicht.
Inzwischen hat sich die Agrar zu einem Wirtschaftsbetrieb entwickelt, welchem das Gemeinwohl keine Schranken mehr auferlegt. Siehe Bau der Holzverarbeitungsfabrik am Rand des Erholungsgebietes Rüttenen.

G r e n z e n   d e r   B e g e h r l i c h k e i t ?
Gibt es für die Agrar nicht.  Für die Wasserentnahme in Nofels läßt sie sich 5,2 Millionen Euro von der Stadt, sprich von uns allen, bezahlen. Dem haben die Stadtvertreter von ÖVP, FPÖ, Grüne, NEOS und WIR 2019 zugestimmt.

NUR  d i e  S P Ö   s p i e l t e   n i c h t   m i t.
Der Verfassungsgerichtshof hat in vergleichbaren Fällen entschieden, dass die Allgemeinheit jedenfalls weiterhin die Substanz nutzen kann, also unentgeltlich z.B. Wasser entnehmen. Die Feldkircher Sozialdemokraten meinen, dass die Stadt nicht für etwas zahlen soll, was ihr ohnehin zusteht.


R e c h t s g u t a c h t e n   b l e i b t   g e h e i m.

Ein von Univ.-Prof. Dr. Morscher, Universität Innsbruck, erstelltes Gutachten entspricht offenbar der Rechtsansicht der SPÖ und nicht den Wünschen der Stadtregierung. Deshalb wird es als Rohentwurf bezeichnet und nicht veröffentlicht.

 

  

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